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Zeolith: Revolution in der Trocknungstechnik

Zeolith – Ein Mineral trocknet Tassen und Teller erstaunlich energieeffizient


Wer heutzutage direkt nach dem Spülvorgang die Tür des Geschirrspülers aufreißt bekommt eine Heimsauna inklusive. Nicht nur heiße Dämpfe erwarten einen, sondern auch heißes und noch nasses Geschirr. Das heißt, das mit dem schnellen Ausräumen wird schwer.

 

BSH Hausgeräte Gruppe

Logo der BSH

Seit einigen Jahren arbeitet die BSH (Bosch-Siemens) Hausgeräte GmbH an einer neuen Technologie, die das Trocknen in der Spülmaschine revolutioniert / revolutionieren soll.
Die neue Technologie setzt auf ein Mineral namens Zeolith (auch Siedestein genannt). Dabei nutzt man die chemischen Eigenschaften von einem guten Kilo Zeolith, denn die kleinen unscheinbaren weißen Kügelchen können bis zu einem halben Liter Wasser speichern.

Zeolith kuegelchen

Zeolithkügelchen

Bei Spülmaschinen mit dieser Technologie müssen deshalb keine Heizstäbe mehr angeworfen werden damit das Geschirr trocknet, sondern lediglich ein kleiner Ventilator. Dieser bläst die feuchte Luft des Innenraums durch kleine Öffnungen im Unterboden des Gerätes. Und genau dort befinden sich die Zeolith-Kügelchen. Beim Aufnehmen von Wasser heizen sich die Kügelchen auf bis zu 235(!) Grad auf und trocknen dadurch die Luft.

 

Am Ende ist das Geschirr trocken und die Zeolithen voller Wasser. Das bleibt auch so bis zum nächsten Spülvorgang. Denn dann werden die Zeolithe aufgeheizt und sie geben die gespeicherte Feuchtigkeit ab.

Ing. (FH) Michael Rosenbauer von BSH bestätigt uns: „Wir haben 5000 Zyklen getestet und können garantieren, dass das Zeolith bis zum Ende der Lebensdauer des Geräts nicht ausgetauscht werden muss.“


Umwelt

Schützen wir unsere Umwelt!

Auch die Entsorgung erfolgt umweltfreundlich: Wenn die Geräte verschrottet werden müssen lässt sich das ungiftige Material problemlos wiederverwerten.

Die Zeolith-Technik spart Strom, Wasser und schützt die Umwelt. Würden alle Geschirrspüler in Deutschland durch Zeolith-Geräte ersetzt werden, bliebe der Atmosphäre 1,2 Millionen Tonnen CO2 erspart. Diese interessante Studie hat BSH veröffentlicht. 1,2 Millionen Tonnen CO2 entsprechen 600.000 Pkw mit einer Jahresleistung von 15.000 Kilometern.


Die Technologie kommt heutzutage schon bei einigen Spülmaschinen vor. Derweil nur in Spülmaschinen der Oberklasse vorzufinden (700 EUR +), soll die Technologie in den nächsten Jahren auch für Jedermann erschwinglich werden.

Bei der Konkurrenz wird man diese Technologie allerdings nicht vorfinden, denn BSH hat das Zeolith-Trocknen umfassend patentiert.


Fazit ist: Die Zeolith-Technologie hat potenzial die Spülmaschinen zu revolutionieren und dabei gleichzeitig etwas für die Umwelt zu tun.


Hut ab vor der BSH für diese innovative Erfindung!


 


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